Stuttgart: Selbstverteidigung für Kinder

Hier bekommst du einen ersten Einblick in die wichtigen Stile von Aikido, Judo, Karate, Taekwondo und Kung Fu aus Japan, Korea und China.

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Was ist wahre Kampfkunst ?

Kampf ist kein Sport, sondern eine sehr ernste Sache, die meistens mit einem Scherbenhaufen endet. Diesen muß man dann mühsam wieder reparieren.

Jede ernsthafte Kampfkunst sieht daher die Vermeidung des Kampfes als wichtigstes Ziel an. Wichtiger als Kampf und körperliche Stärke sind inneres Gleichgewicht und Harmonie mit sich selbst und seiner Umgebung.

Da es sehr viele Schulen gibt, ist es wichtig, die richtige Schule und noch wichtiger den richtigen Lehrer zu finden

Durch eine gute Kampfkunst lernst Du…

► Fitness, Gesundheit und Energie
► Achtsamkeit und Ruhe
► Selbstvertrauen und Freude
► Beweglichkeit und Haltung
► Verantwortungbewußtsein und Aufrichtigkeit
► Disziplin und Vertrauen

.

Der wahre Sieg ist der Sieg über Dich selbst


Aikido

Siegen ohne Konfrontation

Judo

Japanische Wettkampfkunst

Karate

Leere Hand

Taekwondo

Akrobatische Fußtechniken

Shaolin Kung Fu

Mit harter Anstrengung zur Meisterschaft

Wing Chun

Kettenfaust und Holzpuppe

Wie finde ich die richtige Schule ?

Es gibt so viele Kampfkunstschulen und so viele verschiedene Stile. Wie wählt man die richtige Schule und den richtigen Lehrer.

Hier sind einige Tips, die Ihnen bei der Entscheidung helfen.



Kampfsportschulen sind überall. Von Vereinen über private Initiativen bis hin zu kommerziellen Martial Arts Anbietern. Der Beitrag kann von 20 € bis über 150 € im Monat betragen. Wie wählen sie also ?



Trauen Sie Ihrer Intuition.

So wie sie die Schule für Ihr Kind bewertet und ausgewählt haben, so sollten sie auch die Kampfkunstschule auswählen



Der Lehrer

Nicht jeder der einen schwarzen Gürtel trägt ist auch ein guter Lehrer. Es geht um gute Grundlagen. Ein Lehrer sollte diese klar, freundlich und motivierend vermitteln können. Das Tun ist wichtig in der Kampfkunst, also achten sie darauf ob das Sprechen mit dem Tun übereinstimmt. Zum körperlichen Training muß eine geistige Haltung vermittelt werden, die den Kampf überwindet. Kämpfen als Selbstzweck ist sinnlos und entspricht nicht dem Grundgedanken der Kampfkünste.



Der Dojo

Wie in jedem Geschäft, zeigt der Zustand der Räume die Haltung des Lehrers. Es sollte sauber und organisiert aussehen. Wenn die Matten nicht sauber sind, kann es gut sein daß dies auch auf das Training zutrifft.



DIe Haltung

Schlechte Haltung heißt schlechte Schule. Wenn Sie ein schlechtes Gefühl im Umgang mit dem Lehrer oder den Mitarbeitern haben, sollten Sie die Schule meiden. Schüren der Angst vor fiktiven Gefahren ist keine gute Grundlage. Sehen Sie verbissene Gesichter? Dann gehen sie besser wieder. Wenn der Lehrer oder die Lehrerin und seine Mitarbeiter eine vorbildliche Haltung haben, sind das gute Voraussetzungen für das Training.

Hier finden Sie einige Hinweise zur Auswahl

Der Stil

Der Stil der Kampfkunst sollte zu Ihnen und zu ihrem Kind passen. Wichtiger als der Stil ist aber ein Lehrer, der auf die Schüler eingeht und sie fördert. Suchen sie nach dem besten Lehrer für sie. Versuchen Sie nicht mehrere Kampfkünste gleichzeitig zu lernen. Dies führt zu seichtem Training. Bevorzugen Sie einen traditionellen Stil, der positive Werte vermittelt, gegenüber Baukasten-Kampfkünsten, die nur "Kampf"-Techniken unterrichten. Sie wollen nicht, daß ihre Kinder rechtsadikale Schläger oder Möchtegern-Killer werden.
"Effektive Selbstverteidigung in 6 Wochen" ist eine Illusion. Das Erlernen einer Kampfkunst ist ein lebenslanger Weg. Kampfkunst sollte nicht mit Akrobatik oder Tanz verwechselt werden. Es gibt viele selbsternannte Organisationen, prüfen sie sorgfältig. 



Die Schüler

Die Schüler sind der Spiegel des Lehrers. Sie zeigen die Qualität des Lehrers. Sprechen Sie mit den Schülern und sie erfahren etwas über die Schule.



Der Vertrag

Viele Kampfkunstschulen bitten Sie einen Vertrag für eine bestimmte Anzahl von Unterrichtsstunden zu unterzeichnen. Das ist in Ordnung, wenn Sie vor der Unterzeichnung genügend Zeit hatten das Angebot auszuprobieren. Der Vertrag sollte klar und deutlich beschreiben unter welchen Bedingungen Sie kündigen können. Wenn versucht wird sie mit vielen Zusatz- und Upgradeprogrammen zu weiteren Zahlungen zu verleiten, sollten sie skeptisch werden. Prüfungsgebühren sind Standard. Suchen Sie nicht nach dem billigsten Angebot, sondern nach dem Besten.



Das Gefühl während und nach dem Training

Hatten Sie Spaß? Fühlen Sie sich nach dem Training gestärkt und ausgeglichen? Sind sie guter Laune? Wenn ja, dann haben Sie gut gewählt.



Trauen Sie Ihrer Intuition.

Aikido

Siegen ohne Konfrontation

Aikido gilt als friedfertige Kampfkunst. Der Aikidoka versucht in der Regel, den Angreifer nicht zu verletzen, sondern ihn in eine Situation zu führen, in der sich dieser beruhigen kann. Somit wird dem Angreifer die Chance gegeben, Einsicht zu erlangen und von einem weiteren Angriff abzusehen. Dennoch verfügt ein Aikidoka über Möglichkeiten, einen Angreifer erheblich zu schädigen, was aber nicht Ziel des Aikido ist.

Das Besondere im Aikido ist, dass keine Angriffstechniken, sondern nur Abwehr- und Sicherungstechniken und dadurch vermittelnd eine entsprechend verantwortungsbetonte geistige Haltung gelehrt werden.

Das Ziel beim Aikido ist zum einen, die Kraft eines gegnerischen Angriffs abzuleiten und zum anderen, gleichzeitig dieselbe Kraft intelligent zu nutzen, um den Gegner vorübergehend angriffsunfähig zu machen, ohne ihn dabei schwer zu verletzen. Dies geschieht in der Regel durch Wurftechniken und Haltetechniken.

Regelmässiges Üben verbessert die Beweglichkeit und fördert durch komplexe Bewegungsabläufe Konzentration, Koordination, Grob- und Feinmotorik sowie das körperliche und geistige Wohlbefinden. Auf Dauer ist eine Verbesserung der Wahrnehmung unserer Umwelt möglich.

Aikido kann von Menschen jeder Größe und jeden Alters praktiziert werden, wobei die körperliche Beanspruchung nicht unterschätzt werden sollte. Aikido ist eine der schwerer erlernbaren Kampfkünste.

Aikido zeigt in der Verletzungsstatistik der Kampfsportarten das weitaus geringste Verletzungsrisiko.


Ueshiba O-Sensei auf videoTohei Koichi Sensei auf videoShioda Sensei auf VideoKi Society Stuttgart youtubeZum Aikido SchnuppertrainingQuelle Wikipedia.Verletzungsrisiko Quelle: shotokan-dojo jena und Gerling Versicherungsstatistik.

Judo

Japanische Wettkampfkunst

Judo ist eine japanische Kampfsportart, deren Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ beziehungsweise „maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand“ ist.

Judo ist ein Weg zur Leibesertüchtigung und darüber hinaus auch eine Philosophie zur Persönlichkeitsentwicklung. Zwei philosophische Grundprinzipien liegen dem Judo im Wesentlichen zugrunde. Zum einen das gegenseitige Helfen und Verstehen zum beiderseitigen Fortschritt und Wohlergehen und zum anderen der bestmögliche Einsatz von Körper und Geist.

Die japanischen Judo/Jiu-Jitsu-Vorläuferformen wurden durch den Begründer des Judo, Jigoro Kano am Anfang des 20. Jahrhunderts für den Wettkampf angepasst. Die verbliebenen Techniken sind hauptsächlich Würfe (Nage Waza), Falltechniken (Ukemi Waza) und Bodentechniken (Katame Waza).

Das heutige Judo ist stark von den Wettkampftechniken der letzten Jahre dominiert und wird auch dementsprechend von dem sogenanntem Techniktraining geprägt.

Spezielle judotypische Fehlbeanspruchungen sind unter anderem verstärkte Bandscheiben-abnutzung, Schulter-Arm Syndrom, Lenden-Kreuzbein Syndrom, Schleimbeutelentzündungen am Ellenbogen, schmerzhafte Muskelverspannungen, u.a.

Jigoro Kano Sensei auf videoMifune Sensei auf videoMifune Sensei Docu videoKoga Sensei auf videoJudo in Stuttgart ausprobierenQuelle: WikipediaVerletzungsrisiko Quelle: shotokan-dojo jena und Gerling Versicherungsstatistik.

Karate

Leere Hand

Karate heißt auf Deutsch: "Leere Hand“.

Es ist eine Kampfkunst, deren Geschichte sich bis ins Okinawa des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt, wo einheimische okinawanische Traditionen mit chinesischen und japanischen Einflüssen verschmolzen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand sie ihren Weg nach Japan.

Funakoshi Gichin ist der Begründer des modernen Karate.Ihm ist es maßgeblich zu verdanken, dass die bis dahin im Geheimen trainierte Kampfkunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts bekannt wurde und schließlich weltweit Verbreitung fand. Dabei betrachtete Funakoshi Karate nicht nur als Mittel zur Selbstverteidigung, sondern vielmehr auch als Werkzeug, um Körper und Geist zu vervollkommnen

Karate wird durch waffenlose Techniken charakterisiert, vor allem Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken sowie Fußfegetechniken. Diese Technikkategorie bildet den Kern des Karatetrainings.

Das Training des Geistes, des Charakters und der inneren Einstellung sind Hauptziele im Karate.

Recht hoher Wert wird auf die körperliche Kondition gelegt, die heutzutage insbesondere Beweglichkeit, Schnellkraft und anaerobe Belastbarkeit zum Ziel hat.

Das moderne Karate-Training ist eher sportlich orientiert. Das heißt, dass dem Wettkampf eine große Bedeutung zukommt. Karate hat aber den Wettkampf um eine olympische Disziplin gegen Taekwondo verloren.

Innerhalb der Kampfsportarten steht Karate hinter Judo fast gleichauf mit Taekwondo an der Spitze der Verletzungshäufigkeit.

Funakoshi Sensei auf videoRika Usami auf videoJKA Shotokan Karate auf videoKagawa Sensei auf videoKagawa Sensei’s Schüler videoKarate in Stuttgart ausprobierenQuelle: WikipediaVerletzungsrisiko Quelle: shotokan-dojo jena und Gerling Versicherungsstatistik.

Taekwondo

Akrobatische Fußtechniken

Taekwondo ist ein moderner südkoreanischer Kampfsport, der aus dem japanischen Karate entstand.

Nach der Unabhängigkeit Koreas im Jahr 1945 kehrten Koreaner, unter anderem General Choi Hong-hi, zurück in ihr Heimatland, die japanisches Karate gelernt hatten. Sie eröffneten die ursprünglichen Schulen aus denen in den 1950ern die aus national-politischen Gründen in Taekwondo umbenannte Kampfkunst entstehen sollte.

Taekwondo steht für Fußtechnik (Tae), Handtechnik (Kwon) und der Weg (Do).

Die Taekwondo-Technik ist sehr auf Schnelligkeit und Dynamik ausgelegt, was nicht zuletzt durch den Wettkampf bedingt ist. Im Taekwondo dominieren Fußtechniken deutlicher als in vergleichbaren Kampfsportarten.

Taekwondo ist seit den Olympischen Spielen 2000 eine olympische Disziplin.

Die hohen Beintechniken des Taekwondo können langfristig bei falscher oder zu kurzer Aufwärmphase und bei falscher Ausführung zu Hüft- oder Muskelschäden führen, da schnelle Dehnungen unter Anwendung von Schnellkraft ausgeführt werden. Sehr wichtig ist hier ein Training, das körperbewusst geführt wird.

Im Wettkampf-Taekwondo besteht die Gefahr, dass an der realen Situation vorbei trainiert wird. Im Wettkampf-Taekwondo liegt das Ziel in der Einübung des Schlagabtauschs, bei dem möglichst viele Punkte zu machen sind.

WTF Taekwondo auf videoITF Taekwondo auf videoOlympische Taekwondo auf videoTaekwondo in Stuttgart ausprobierenQuelle: WikipediaZur Entwicklungsgeschichte von TaekwondoDie Wurzeln von Taekwondo

Shaolin Kung Fu

Mit harter Anstrengung zur Meisterschaft

Der Begriff Kung Fu oder Gongfu wird bei uns meistens als Bezeichnung für verschiedene chinesische Kampfkunststile verwendet.

Im Chinesischen ist gōngfu usprünglich eine Bezeichnung für jede Fertigkeit, die man sich durch harte Anstrengung erarbeitet und in der man es zu einer gewissen Meisterschaft gebracht hat. Mittlerweile wird es auch dort für die Kampfkünste verwendet.

Shaolin Kung Fu bezieht sich auf das raditionelle buddhistische System, das sich am Shaolin Tempel von Songshan Berg über lange Geschichte entwickelt hat. Es basiert auf dem Glauben an die übernatürliche Kraft des Buddhismus reflektiert die Weisheit des Chan-Buddhismus.

Shaolin Kung Fu umfasst ein komplettes technisches und theoretisches System, mit Kampfkunsttechniken als wichtige Form des Ausdrucks der buddhistischen Praxis.

Shaoling Kung Fu legt besonderen Wert auf die Kombination von Bewegung und Ruhe, die Balance von Ying und Yang, die Ergänzung von Härte und Weichheit und die Einbeziehung des Geistes und der Form.

Shaolin Kung Fu kann in zwei Typen klassifiziert werden: Techniken mit bloßen Händen und Waffentechniken. Die Waffen werden in Langwaffen, Kurzwaffen und weichen Waffen aufgeteilt.

Traditionelles Shaolin Kung-Fu erfordert körperlich anstrengende und repetetive Bewegunsübungen. Es steht nicht die Selbstverteidigung im Vordergrund, sondern die Bewegungsmeditation. Shaolin kennt keine Graduierungen. Die Schüler lernen um ihre eigenen Fertigkeiten zu verbessern.

Shaolin-Kampfkunst wird heutzutage in einer unüberschaubaren Vielzahl von Schulen und Stilen auf der ganzen Welt gelehrt.

Shi Deyang auf videoShaolin Kung Fu DokumentationShaolin Mönche auf videoShaolin Kung Fu in Stuttgart ausprobierenQuelle WikipediaQuelle: Shaolin Temple

Wing Chun

Kettenfaust und Holzpuppe

Wing Chun ist ein vermutlich im frühen neunzehnten Jahrhundert entstandener chinesischer Kampfkunststil, der im Westen oft als Kung Fu bezeichnet wird.

Aus markenrechtlichen Gründen und um sich von anderen Schulen abzugrenzen, sind zahlreiche Schreibweisen gebräuchlich, z. B. Wing Tsun (W.T.), Ving Tsun (V.T.) und viele andere. Die meisten in Deutschland bekannten Varianten gehen auf den Kampfkünstler Yip Man (1893–1972) zurück. Yip Man erlernte die bis dahin kaum bekannte Kampfkunst Wing Chun von Chan Wah Shun in der Stadt Lin Fa Dei.

Ein typisches Element einiger Wing-Chun-Stile ist der Kettenfauststoß. Darüber hinaus entfalten alle Techniken erst in der Kombination miteinander ihre volle Wirkung, wobei es letztlich unerheblich ist, ob Fauststöße oder Handflächenschläge zum Einsatz kommen. Die Kraft des Gegners wird durch Schritttechniken, wie Wendungen, neutralisiert und gegen ihn verwendet (Gleichzeitigkeit von Angriff und Abwehr): Der Angriff ist die Verteidigung. Ein Schlag des Gegners wird so beispielsweise durch einen konternden Gegenschlag abgewehrt.

Der Stil ist weiterhin durch seine Trittarbeit charakterisiert, die nur sehr wenige Grundtritte umfasst und mit der im allgemeinen nur niedrige Ziele bis etwa zur Höhe der Hüfte angegriffen werden. Ziele dieser Tritte sind insbesondere Kniegelenk, Oberschenkelansatz und Unterleib des Gegners.

Die ersten Grundlagen des Wing Chun werden zumeist in kurzen (San Sao) oder langen Formen erlernt und geübt.

Es gibt in Europa zahlreiche, zum Teil miteinander konkurrierende und zerstrittene Verbände, Schulen und Einzellehrer. Die meisten Verbände treten als kommerzielle Organisationen, in denen assoziierte Schulen eingegliedert sind, welche vom Verband autorisiert und zertifiziert werden. Manche der Verbände sind in einem Franchise-System organisiert. 

Wing Chung Dokumentation 
Ip Man auf videoIp Chun auf videoKinder Wing Chun in Stuttgart ausprobierenQuelle: WikipediaÜber das EWTO FranchisingsystemÜber die Kostenstrukturen im Wing Chun

Selbstverteidigung für Kinder in Stuttgart
Kampfsport für Kinder in Stuttgart
Taekwondo und Kinder- Selbstverteidigung 
Karate und Kinder-Selbstverteidigung

Judo und Kinder- Selbstverteidigung
Karate und Kinder- Selbstverteidigung
Kung-Fu, Kungfu und Kinder-Selbsteverteidigung

Shaolin und Kinder-Selbstverteidung
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